So arbeitet eine Reifenreinigungsanlage
 
Reifenreinigungsanlagen haben sich u.a. an folgenden Einsatzorten bewährt:

Deponie, Großbaustelle, U-Bahn- Baustelle, Tunnelbau, Auffüllgelände, Kiesgruben, Sondermüll-Deponien

Die Anlagen werden in den Ausfahrtbereich der Baustelle eingebaut. Die Typen WE-IV und SUBITO benötigen kein zusätzliches Fundament, der Einbau erfolgt direkt auf die verdichtete Baugrubensohle.

Alle Anlagen sind mit einer robusten elektrischen Automatiksteuerung ausgestattet. Die Reinigungszeit
läßt sich über Zeitrelais den Erfordernissen anpassen.
           
       
WE-II   Sonderausführung für Großgeräte
 

 
  Basis aller Anlagen ist ein hochstabiler Stahlrahmen. Rechts und links am Stahlrahmen sind Führungs-elemente angebracht. Die in den Rahmen integrierten Rollen sind in schweren Pendelrollenlagern gelagert. Eine Kombination aus Doppelradialdichtringen und Labyrinth dichtungen mit nachschmier-barer Fettpackung sorgt für eine zuverlässige Lagerabdichtung.

Bei der WE-II werden die Räder auf hohe Drehzahlen beschleunigt. Der Reinigungseffekt beruht auf der sich bildenden hohen Zentrifugalkraft. Die Anlage kann daher äußerst effektiv ohne Wasser arbeiten und ermöglicht damit einen reibungslosen Winterbetrieb. Die bei Bedarf automatisch zugeschaltete Wasser-sprühanlage säubert die Reifen von letzten haftenden Verschmutzungen.

Hydraulikantrieb für WE-II  
Bei der WE-IV werden die Räder langsam gedreht. Der anhaftende Schmutz wird mit kräftigen Wasserstrahlen abgespült und sammelt sich im Schlammfang des separat aufgestellten 20-m³-Wasserbehälters. Die gleichzeitige langsame Drehung der Räder auf den Rollen ermöglicht eine gebündelte Strahlkraft aus den großdimensionierten Spezialdüsen.

Bei der SUBITO sind anstelle der Rollen Gitterroste eingebaut. Räder und Unterboden der Fahrzeuge werden beim langsamen Durchfahren von allseitig angebrachten Wasserdüsen abgestrahlt. Der 7-m³-Wasserbehälter ist im Stahlfundament der Anlage untergebracht, die abgesetzten Feststoffe werden kontinuierlich von einem Kratzförderer seitlich ausgebracht.